Leroy das Sensibelchen alias die Elfe

Aus Leroys Vorstellung wisst ihr bereits, dass für ihn die Zeit im Tierheim Berlin ziemlich hart war. Er hatte zwar in seiner Verhaltenstherapeutin Xenia eine große Stütze gefunden, aber sie konnte auch nicht für ihn die anderen Hunde, die auch ihre Hilfe brauchten aufgeben. Er fand durch die Verlegung auf die Krankenstation zwar etwas Ruhe, aber natürlich war auch das nichts im Vergleich zu einem sicheren Zuhause. Schon zu Tierheimzeiten bekam er daher aufgrund seiner großen Sensibilität den Spitznamen „die Elfe“. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ihn so eine Tierpflegerin im Tierheim nannte als es darum ging ihm sein Geschirr anzulegen für die Fahrt in sein neues Zuhause. Leroy hatte so wenig Vertrauen zu allen anderen Tierpflegern, dass Xenia das übernehmen sollte. Letztendlich weiß ich gar nicht, ob ich nicht sogar das Geschirr ihm dann angelegt habe.

Damals konnte ich das mental gar nicht alles erfassen, weil ich ihn für mich als durchaus offenen, wenn auch etwas unsicheren Rüden empfunden hatte. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt auch nicht verstehen weshalb Xenia so überwältigt war und sich freute als er sich so selbstverständlich mich als Frauchen ausgesucht hatte. Mittlerweile weiß ich, dass ich Leroy scheinbar einfach neutral begegnet war und ihn so annahm wie er war. Ich hatte 2013 zwei wichtige Personen in meinem Leben verloren, nämlich zunächst meinen Opi, dann meinen geliebten Hund Francis und so hatten wir uns einfach gesucht und gefunden und teilten unsere Trauer über den erlebten Verlust. Auch die Fahrt nach Hause, die über 4 Stunden dauerte, verschlief Leroy, wenn auch pupsend. Der einzige Moment an dem ich ihn dann Zuhause unsicher erlebte war der Moment als er am Sofa stand und als Übersprunghandlung anfing in der Luft zu rammeln. Ansonsten verlief alles recht gut. Ich glaube, die Krux an der Sache besonders zu einem sensiblen Hund eine Basis aufzubauen, ist einfach ehrliche, offene, Gefühle zu zeigen und kein Mitleid. Du bist unsicher, aber ich bin immer für dich da. Ich übernehme das für dich.

Ein wenig ins Schwanken geraten bin ich dann aber auch. Ich denke im Nachhinein hatte es immer den Grund, dass ich mir selbst nicht mehr vertraute; warum auch immer. Du bist Hundetrainer, du hast das gelernt. Du bist besser als ich. Ich glaube, das fasst das ganz gut zusammen.

So war ich im Laufe von unserer gemeinsamer Entwicklung auch in einer Hundeschule, die darauf abzielte den Hund genau am Punkt seiner Angst abzuholen und weiter zu führen. An sich keine schlechte Idee. Aber ich glaube an dem Punkt entwickelten sich bei mir im Kopf die Probleme, weil ich realisierte an welchen Stellen Leroy unsicher werden könnte. So übten wir durch eine Bällebox wie es Welpen gezeigt bekommen zu gehen oder über ein Brett. Ich weiß nicht genau was es mit mir machte, aber ich hielt regelmäßig die Luft bei dieser Übung an und es klappte mehr schlecht als recht und so zog sich unsere Entwicklung wie ein Kaugummi in diesem Bereich. Leroy hatte aber nach wie vor Angst über eine Autobahnbrücke zu gehen und so lief ich eine Zeit lang mit Pansen in der Hand gebückt ihn lockend drüber. Als dann der Wesenstest immer näher kam, stieg dann in mir die Unsicherheit hoch. Durch einen Tipp wechselte ich die Hundeschule.

In der Hundeschule von Dirk erfuhr ich ein krasses Gegenprogramm. Aber es half uns in diesem Moment wieder in die Spur zu kommen. Neben der Platzarbeit mit klassischer Konditionierung, die Dirk äußerst kreativ und recht realitätsnah vermittelte, unternahmen wir gemeinsame Hundespaziergänge jeweils am Wochenende. Es war schön, dass nicht alles nur so steril ablief. Sterile Übungen mit exakt 2m Abstand zu meinem Nachbarn und etliche Wiederholungen waren für mich immer ein Grauen und übelst langweilig. Wenn mir schon so langweilig war. Wie ging es dann meinem Hund?! Bei Dirk merkte ich, dass es auch anders gehen konnte. Durch diverse Übungen lernten Leroy und ich zudem anderen Hundehaltern zu vertrauen. Wir wechselten die Hunde und versteckten uns mit dem jeweils anderen Hund und riefen mit einem „Hiiier“ ab. Auch wenn Leroy und ich hier ins kalte Wasser geworfen wurden, lernten wir hier viel und bestanden dann den Wesenstest beim Bochumer Amtstierarzt als bestes Team. Es folgte Anfängermantrailing und mit Elementen aus der Freisuche und wir wuchsen weiter über uns hinaus. Als es dann richtig gut lief, zog die keine Melody ein und wir machten eine Zeit lang weiter.

Es war schön, denn es funktionierte auch gut mit zwei Hunden. Spätestens als ich hörte wie andere über uns sprachen, dass Leroy ja schließlich ein ganz untypischer Pitbull sei und die Kleine schließlich eine sehr gute Pflegestelle gehabt hätte, da war ich mir ganz sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Neid ist immer die aufrichtigste Form der Anerkennung.

Mit der Zeit bemerkte ich dann einen Wandel bei uns. Eigentlich wollte ich das gar nicht so wahr haben, aber mein Beruf, meine Ausbildungen, circa 4 Mal die Woche Hundeschule inklusive der 30minütigen Fahrt nach Mülheim überdrehten uns als Team. Ich weiß nun, dass uns einfach nur Ruhe fehlte. Besonders an Leroy spürte ich das schnell, aber schob es dann auch schnell wieder weg. In dieser Zeit kam es zu vier unschönen Begegnungen innerhalb der Hundeschule und dieses Erlebnis machte etwas in mir. Ich erkannte, dass das in diesem Moment nicht mehr unser Weg war. So sehr ich auch die vielen Menschen und Hunde, die ich in der Hundeschule ins Herz geschlossen hatte, mochte, mussten wir dringend da heraus.

Um das nochmal ganz deutlich zu sagen: das hatte nichts mit dieser Hundeschule zu tun. Unser Weg hier war für diesen Moment einfach beendet. Wir hatten alles was wir hier lernen konnten erfahren und nun zeigten mir meine Elfe und das pubertierende Monster an, dass ich nicht mehr auf der Überholspur leben wollte. Eine Pause musste her.

Rückblickend muss ich wirklich sagen, dass ein so sensibler Hund wie Leroy nicht nur ein Wegweiser ist, sondern mein ganz persönliches Geschenk.

Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht? Schreibt uns gerne und berichtet uns davon.
Annabelle mit Leroy und Melody

 

 

Sylvester: mit Ruhe durch die Nacht

Der 29. Dezember: leider ist es so, dass nun schon einige Mitmenschen damit beginnen Sylvesterböller zu zünden. Spätestens jetzt ist es also an der Zeit einige Dinge zu beherzigen und sich zu überlegen wie wir unsere Hunde durch diese Zeit begleiten. Natürlich, und das möchte ich zu aller erst erwähnen, ist es völlig kontraproduktiv sich selber nun verrückt zu machen, da wir davon ausgehen können, dass diese negative Energie unserem Hund nicht gut tun wird.

Unsere Hunde sind sehr sensibel in der Wahrnehmung unserer Stimmung, so dass sie merken, wenn wir sie bemitleiden.

Mitleid bringt dich daher keinen Schritt weiter, Mitgefühl jedoch schon. Ich erkläre dir gerne den Unterschied. Wenn du beide Wörter einmal geteilt anschaust, wirst du erkennen was ich damit meine. MIT-LEID heißt nichts anderes alsich leide mit meinem Hund„. Wenn du nun einmal in dich gehst, frage dich bitte einmal folgendes:

Kann ich mit dem Wort „leiden“ ein positives Gefühl verknüpfen?

Und wenn du es nicht kannst, meinst du, dass du deinem Hund dann mit so einer Einstellung ein gutes und hilfreiches Gefühl vermitteln kannst, wenn es draußen knallt?

MIT GEFÜHL Nun trenne einmal das Wort Mitgefühl, in MIT-GEFÜHL. Liest sich dieses Wort nicht viel positiver? Du sollst jetzt kein Hokuspokus veranstalten, aber, sei doch authentisch und sei einfach DU selbst.

Damit meine ich folgendes Phänomen. Viele Hundehalter übernehmen Tipps, die sich für sie nicht gut anfühlen. Lasst euch also bitte nicht von Menschen beeinflussen, die euch Tipps geben, die bei euch Bauchschmerzen verursachen. Egal von wem dieser Tipp kommt.

Nicht die Angst ignorieren. Da fällt mir spontan auch ein sehr populärer Tipp ein, der häufig zu hören ist. Es heißt dann meistens „ignoriere die Angst deines Hundes“. Du sollst also den hechelnden und zitternden Hund ignorieren, obwohl es dir innerlich dein Herz zerreißt.

Aber, nur einem Menschen kannst du etwas vorheucheln, deinem Hund leider nicht.

Solltest du bei einem Tipp ein schlechtes Gefühl haben, dann lass die Finger davon. Solltest du mit einem guten Gefühl, ohne den Hund zu bemitleiden, dich zu ihm setzen, dann ist das doch völlig in Ordnung. Du kennst deinen Hund am besten und wirst schon bemerkt haben was ihm gut tut.

Mein Leroy beruhigt sich, wenn Melody ihm sein Öhrchen leckt. Manche Hunde suchen einen bestimmten Ort im Haus auf. Leroy wird auch ruhiger, wenn ich ihm die Stelle zwischen den Augen an der Stirn ausstreiche. Was tut also deinem Hund gut?

Thundershirt. Hunde, die sehr starke Probleme haben während der Sylvesterknallerei oder auch bei Gewitter verlieren sich oft, heißt, sie spüren sich nicht mehr und daher hilft in diesem Fall oft ein so genanntes eng anliegendes Thundershirt. Die Tierbedarfskette, die so ähnlich heißt wie Futternapf, hat dieses oftmals in ihrem Programm.

Duft von Lavendel beruhigt die Psyche
Ich liebe den Duft von Lavendel. Du kannst dir selbst einen Tropfen auf deine Haut oder Kleidung machen. Rieche daran und atme ein paar Minuten ruhig ein und aus und schnell bist du viel entspannter. Es gibt ein ganz tolles Lavendelmassageöl. Du kannst es in der Apotheke kaufen oder du hast eventuell sogar die getrocknete Pflanze bei dir zuhause. Lavendel wirkt auf die Psyche beruhigend und entspannend. Sollte dieser Duft nichts für dich sein, kennst du vielleicht ein anderes ätherisches Öl, welches besser zu dir passt.

Rescue Bachblütentropfen gibt es ebenfalls in der Apotheke. Mittlerweile sind die Tropfen auch alkoholfrei zu erhalten und der Vorteil ist, dass du hier nichts überdosieren kannst. Von den Bachblüten kannst du dem Hund wenige Tropfen auf die Lefzen geben; auch sie wirken beruhigend.

Praxisvideo. Zu den genannten Massagen fällt mir auch noch ein schönes Praxisvideo ein, welches ich dir empfehle. Du findet es hier. In dem Video zeigt Anita Balser noch viel mehr als das beruhigende Ausstreichen der Ohren (ab circa Minute 4:20). Sollte dir das Video gefallen, findest du hier noch ein zweites allgemeines Video zum Thema.

Zu guter Letzt: Gassigehen, wenn es draußen knallt. Sollte dein Hund an diesen unruhigen letzten Tagen im Jahr nicht spazieren gehen wollen oder dir ist es einfach zu unheimlich. Dann gehe doch mit deinem Hund nur kurz an den nächsten Baum oder lediglich in den Garten. Lasse deinen Hund an diesen Tagen an der Leine.

Ich hoffe, ich konnte dir einige hilfreiche Tipps geben wie du deinen Hund sicher durch die nächsten Tage führen kannst.

Denk dran, rege dich nicht über die anderen Menschen auf, die Sylvesterraketen in die Luft schießen. Wenn du dich ärgerst, dann bist du deinem Hund keine Hilfe. Ein unsicherer Hund benötigt nun einen ruhigen Menschen an seiner Seite. Vielen Menschen ist einfach nicht bewusst, dass viele Tiere sehr große Angst vor der enormen Geräuschkulisse haben und sie denken noch viel weniger an die Auswirkungen auf ihre eigene Gesundheit und die Umwelt.

Hast du noch weitere Tipps oder erfolgreich einen meiner Tipps angewendet? Dann schreibe uns.

Hab eine entspannende Zeit mit deinem Hund.
Annabelle mit Leroy und Melody

Rauhnächte – die unheimliche Energie für Neues

Mystische Rauhnächte. Bereits letztes Jahr habe ich zufällig über die Rauhnächte gelesen. Dieses Jahr bin ich erneut drüber gestolpert und nehme das nun zum Anlass euch davon zu erzählen. Da die Rauhnächte besonders für Veränderung und neue Energie stehen, sowie alte Laster loszulassen, finde ich letztendlich deren Umsetzung sehr interessant.

Im Laufe meines Zusammenlebens mit Hunden und meiner kontinuierlichen Weiterentwicklung, ist mir bewusst geworden wie eng eine gute Beziehung zu meinen Hunden auch mit meiner Lebenseinstellung zusammenhängt. Umso reflektierter ich bin, desto leichter ist auch der Umgang mit meinen Hunden. Alte Lasten loszuwerden ist daher besonders interessant für mich. Ich bin mir sicher, dass der Eine oder Andere unter euch auch seinen/ ihre Freude daran haben wird, egal ob ihr nun einen Hund habt oder nicht.

Zwei altbekannte Rituale aus den Rauhnächten sind vielen von euch sicherlich ein Begriff: das Bleigießen an Sylvester oder das Sternsingen am 06. Januar. Ebenso das Läuten der Kirchenglocken bis zur Mitternachtsmesse ist darin begründet, dass gerade zur Zeit  der Rauhnächte Geisterwesen eine besonders starke Macht haben sollen.

Rauhnächte waren eine besondere Zeit: Bereits im 16. Jahrhundert wurden sie das erste Mal erwähnt. Vermutlich entspringen sie dem germanischen Mondkalender. Für die Germanen waren die Rauhnächte eine besondere, heilige Zeit, in der nicht gearbeitet wurde. Stattdessen nutzten sie die Zeit für die Familie, zum Feiern und zum Orakeln. Das Wort „Rauhnacht“ leitet sich vom mittelhochdeutschen „rûch“ ab, was so viel wie haarig, aber auch wild bedeutet. Aber auch von Rauch, das liegt in den Räucherungen begründet.

Richtig gruselig wird es, wenn wir uns einmal folgenden Teil zu Gemüte führen. Die sogenannte „Wilde Jagd“ soll ihr Unwesen in diesen Nächsten treiben. Es sind Odin, der auch Wilder Jäger genannt wird, und Frau Holle. Frau Holle ist die Schutzpatronin dieser Tage und wie ihr aus dem Märchen wisst mag sie es nicht, wenn man in den Tag hinein lebt. Sie will, dass Talente genutzt und schlechte Angewohnheiten möglichst abgelegt werden. Da beide durch die Lüfte sausen, sind die Stürme in diesen Nächten auf sie zurück zu führen. Um sie gütlich zu stimmen, opferte man ihnen Speisen. Diese stellte man entweder vor die Türe oder verteilte sie unter Obstbäumen im Garten. Besonders weiße Wäsche sollte zu dieser Zeit nicht draußen aufgehängt werden, denn Frau Holle oder Odin, also die Wilde Jagd, könnte sich darin verfangen. Böse Geister sollen sich gerne in Unrat und Unordnung festsetzen.

Im übertragenen Sinne bedeutet es: Aufräumen in Haus und im eigenen Leben.

Die zwölf heiligen Nächte beginnen in den meisten Regionen in der Nacht auf den 25. Dezember um 0:00 Uhr und enden am 6. Januar, dem Dreikönigstag, um 24:00 Uhr.

Traumtagebuch führen. Die Rauhnächte sind die Tage von Weihnachten bis zum Jahreswechsel. Es gibt 12 an der Zahl und seit Jahren wird ihnen eine besondere Magie nachgesagt. Sie bilden eine Brücke zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Die 12 Rauhnächte sind Sinnbild für die 12 Monate des Folgejahres. Wer sich einmal damit beschäftigen und die Mystik beobachten möchte, der sollte in dieser Zeit ein Traumtagebuch führen und sich seine Träume und Gedanken notieren, um sie sich später anzusehen und zu vergleichen. Es wird gesagt, dass Träume vor 0:00 Uhr ihren Bezug zur ersten Monatshälfte haben, Träume nach Mitternacht beziehen sich auf die zweite Monatshälfte.

Wetterlage: Interessanterweise soll ebenso das Wetter in einer Rauhnacht die Wetterlage im jeweils zugeordneten Monat sein: 26.12. für den Januar, 27.12. für den Februar, 28.12 für den März, 29.12 für den April, 30.12. für den Mai, 31.12. für den Juni, 01.01. für den Juli, 02.01. für den August, 03.01. für den September, 04.01. für den Oktober, 05.01. für den November und der 06.01 für den Dezember.

Auch wenn wir vielleicht nicht an Geister, alte Seelen, die uns besuchen glauben oder auch an das Wetterorakel, so können wir die Zeit zur Veränderung, Besinnung und Heilung von alten Lasten ansehen und nutzen.

Folgende Ideen möchte ich euch daher an die Hand geben. Nehmt euch persönliche Themen vor an den einzelnen Tagen. Startet am besten damit euch zu überlegen was ihr noch in diesem Jahr loslassen, von welchem Laster ihr euch befreien möchtet. Schreibt alles auf einen Zettel und legt ihn an einen sicheren Ort. Ganz wichtige Laster, die ihr gerne sofort loslassen möchtet, könntet ihr auch auf einen Zettel schreiben und verbrennen. Es kann euch so als wichtige Initialzündung dienen durchzustarten.

24. Dezember, 24.00h: Im Kreise der Familie und Freunde

Die Familie steht an diesem Tag bei den meisten von euch im Mittelpunkt. Geht doch einmal in euch und fragt euch, was ihr an euren Lieben schätzt oder wofür ihr dankbar seid. Was haben euch eure Eltern oder Großeltern beigebracht als ihr noch Kind ward oder in welchen Situationen haben sie euch beschützt? In welchen Situationen habt ihr euch verlassen und missverstanden gefühlt? Möchtet ihr das noch einmal ansprechen oder auch nur für euch selber auf einen Zettel schreiben?

25.Dezember: Gedenkt Verstorbener

Die Familie steht an diesem Tag bei den meisten von euch im Mittelpunkt. Gedenkt doch heute an die Verstorbenen und zündet eine Kerze für sie an. Geht einmal in euch und überlegt welche Charaktereigenschaften oder Hobbys vielleicht in euch noch weiterleben? Erinnert euch an schöne Stunden mit ihnen zusammen.

26.Dezember: Freundschaften

Überlegt euch doch an diesem Tag welche eurer Freunde euch in diesem Jahr besonders „gut getan“ haben?  Was bedeutet euch Freundschaft? Vielleicht habt ihr sogar Lust eure Freunde anzurufen und  ihnen zu sagen wie viel sie euch bedeuten.

27. Dezember: Wer seid ihr?
An den Tagen zuvor habt ihr vielleicht die Möglichkeit genutzt um euch Gedanken zu machen über eure Mitmenschen und wie sie euch bewegen. Überlegt doch heute einfach mal wer ihr seid? Ihr könntet in euch gehen und euch fragen, wie oft seid ihr tatsächlich noch ihr selbst? Wie oft verbiegt ihr euch für andere nur um „nett“ zu sein? Überlegt euch, ob ihr im nächsten Jahr so weiter leben möchtet und ob es euch gut tut?

28. Dezember: Bewusst werden
Ihr habt euch am vergangenen Tag Gedanken dazu gemacht was euch Freundschaft bedeutet. Gibt es Freunde, die euch „Energie rauben“? Welche Situationen rauben euch Energie? Welchen Stress legt ihr euch selber auf? Überlegt euch was ihr ändern könnt, damit es euch besser geht und schreibt es auf.

29. Dezember: Freundschaft zu sich selbst
Fragt euch doch heute einmal wie oft ihr mit euch selber unzufrieden seid? Wie oft steckt ihr euch Ziele, die viel zu hoch sind? Wie oft macht ihr euch selbst fertig nur weil ihr in euren Augen nicht perfekt genug seid? Schreibt alles auf und hinterfragt woher diese negativen Gedanken kommen? Entstammen sie vielleicht sogar eurer Kindheit?

30. Dezember: Be-Reinigung
Nun ist euch vielleicht klar geworden was ihr NICHT in das Neue Jahr mitnehmen möchtet. Gibt es Situationen, die ihr noch bereinigen oder klären möchtet? Ihr könntet auch in eurer Wohnung aufräumen. Welche Gegenstände oder Kleidungsstücke habt ihr mehr als 1 Jahr nicht mehr genutzt oder getragen? Spendet sie an Bedürftige oder verkauft sie. Nehmt ein Bad um alte Lasten abzuwaschen.

31. Dezember: das Neue Jahr

Gestaltet diesen Tag bewusst. Trefft euch mit Freunden, die euch viel bedeuten. Geht gemeinsam (mit euren Hunden) spazieren. Fallen euch vielleicht noch Vorsätze ein, die ihr bereits im letzten Jahr nicht erfüllen konntet? Fällt euch vielleicht gemeinsam ein wieso dein altes Vorhaben gescheitert ist? Sprecht mit anderen darüber. Eventuell sehen sie es auch aus einem anderen Blickwinkel und können euch erklären wieso eure Vorhaben doch nicht gescheitert sind. Vielleich hast du schon viel mehr geschafft als du denkst. Fasst gemeinsam neue Vorsätze.

1. Januar: Glück

Verschenke doch heute einfach Glückssymbole und sage Freunden und Familie was du an ihnen besonders magst. Alternativ kannst du ihnen auch eine schöne Karte zukommen lassen und alles was du ihnen Positives sagen möchtest dort aufschreiben.

2. Januar: Wie kann ich im Neuen Jahr glücklicher werden?
Jetzt hast du möglicherweise schon soviel Glück verteilt, nun bist du selbst an der Reihe! Schreibe auf was dich im Neuen Jahr glücklicher machen könnte. Es ist dabei egal, ob es für dich „nur“ bedeuten sollte mehr Zeit mit deinen Lieben oder deinen Hunden zu verbringen. Nur du weißt was für dich wichtig ist.

3. Januar: Glücklich sein
Mache dir heute bewusst wie du deine Visionen umsetzen möchtest. Was genau wirst du in diesem Jahr unternehmen um deinem Ziel näher zu kommen? Überlege dir was dich die ganze Zeit davon abgehalten hat es nicht zu erreichen? Und was machst du genau in dieser Zeit? Lässt sich nicht mit ein wenig mehr Planung vieles vereinfachen?

4. Januar: Welche Wesenszüge möchte ich loslassen?
Als es einen Tag zuvor darum ging persönliche Visionen umzusetzen, wird der Eine oder die Andere unter euch gemerkt habt, dass ein großes „JA,ABER“ plötzlich dick und fett eure Gedanken beherrschte. Könnte genau das auch einer eurer Wesenszüge sein, den es gelten könnte zu überdenken im Neuen Jahr?

5. Januar: Was haben die Rauhnächte mit mir gemacht?

Du hast dich nun mehrere Tage mit den Rauhnächten beschäftigt und vor allem mit dir selbst. Was ist dir in dieser Zeit aufgefallen? Wie fühlt es sich an? Gibt es jetzt noch etwas was du dringend loswerden möchtest? Schreibe es auf einen Zettel und verbrenne es.

24.00h in der Nacht auf den 6. Januar: die Rauhnächte sind zuende
Mach es dir gemütlich und nimm dir die Zeit deine Notizen noch einmal durchzulesen. Besinne dich und denke über alles in Ruhe nach. Hast du in den vergangenen Tagen etwas dazu gelernt oder über dich selbst erfahren? Überlege ob du nicht gewisse neue Rituale in deinen Tagesablauf aufnehmen möchtest.

Wenn du magst, kannst du nun jährlich an den Rauhnächten teilnehmen und diese nutzen um Rückschau zu halten, alte Laster loszuwerden und Neues zu beginnen. Viel Freude dabei.

Hast du dir vielleicht dein Traumtagebuch nach einiger Zeit wieder zur Hand genommen? Oder hat dieses Ritual dir dabei geholfen bestimmte Laster loszuwerden oder Veränderungen zu starten?

Wir freuen uns, wenn du uns von deinen Erlebnissen berichtest.

Annabelle mit Leroy und Melody

 

Weihnachten – oh du fröhliche Geschenkezeit

Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Ich habe dieses Jahr schon früh beschlossen, dass ich nicht viel Geld für Geschenke ausgeben werde. Genau genommen, stinkt mir der maßlose Konsum. In meinem engsten Umkreis gibt es Menschen, die viel Geld ausgeben, um ihren Liebsten eine Freude zu bereiten. Ich habe noch nie verstanden weshalb ein teures Geschenk mit mehr Freude in Verbindung gebracht wird.

Mein ehemaliger Lateinlehrer hat es mal so schön auf den Punkt gebracht: Worüber würdet ihr euch mehr freuen, fragte er uns. Von irgendeinem Jungen eine Rose geschenkt zu bekommen oder von genau dem Jungen, den ihr liebt, ein Gänseblümchen?

Es ist jedem selbst überlassen und ich hüte mich auch davor mich da einzumischen, aber mir kommt die Frage hoch: Ist das der Sinn von Weihnachten? Ganz egal, ob man nun gläubig ist oder nicht.

Ich habe für mich dieses Jahr beschlossen etwa 90% meiner Geschenke selber herzustellen bzw. etwas Sinnvolles zu kaufen. Hier fallen mir gleich die Geschenke“spenden“ an Pit Staff in Köln oder das Tierheim Berlin ein.  Für meine selbst hergestellten Geschenke habe ich mich hingesetzt und genäht, Loops, Decken und Taschen. Ich habe dabei das Gefühl gehabt, das, was ich herstelle noch richtig wertschätzen zu können und ich habe seitdem ich mit dem Nähen begonnen habe gemerkt, dass ich durch diese Tätigkeit unheimlich abschalten kann. Komischerweise komme ich dann wieder zu einem Punkt, der für mich Weihnachten ist: eine besinnliche Zeit.

Die meisten Menschen sind täglich purem Stress ausgesetzt entweder weil sie so hohe Anforderungen in ihrem Leben, durch den Job beispielsweise haben, oder aber weil sie diese hohen Anforderungen an ihr Leben selbst stellen. Das Pensum, welches an einem Tag geschafft werden muss, wird hoch gehalten, egal ob es realistisch zu schaffen ist oder nicht. Am Ende ist es nur noch ein Sog, der einen immer tiefer hinein zieht. Die meisten Menschen merken es erst, wenn sie unter der Last zusammenbrechen.

Paradoxerweise geht es in der Weihnachtszeit genau so weiter.

Viel zu oft arten unterschiedliche Tätigkeiten, die einen durchaus mit der richtigen Einstellung Ruhe vermitteln könnten, in Hektik aus:

  • Geschenkestress
  • Backstress
  • Kochstress
  • Dekorationsstress
  • Familienstress

Wofür aber eigentlich das Ganze? Wie sinnvoll ist es?

Ich werde daher meine Weihnachtstage damit verbringen genau das zu machen was mir Freude bereitet. Meine Hunde Leroy und Melody werden von mir keine Geschenke bekommen, die man für Geld kaufen kann. Ich werde Zeit mit ihnen verbringen. Spazieren gehen, kuscheln.

Wie verbringt ihr eure Weihnachtstage? Schreibt uns gerne ein paar Zeilen dazu.

 

Wenn ein Hund ein ganzes Leben verändert

Kennt ihr das auch? Ihr habt einen Hund in eure Familie aufgenommen und kommt irgendwann an einen Punkt, an dem ihr realisiert, dass es nicht mehr weiter geht „so wie ihr arbeitet“? Es ist zum verrückt werden, denn als Melody zu mir einzog stand ich nach mehreren Monaten genau an diesem Punkt. Klaro,  waren wir ein tolles Team, doch ich bemerkte, dass mir irgendetwas absolut missfiel. Ich spürte, dass ich noch nicht das volle Potenzial unserer Beziehung zueinander ausgeschöpft hatte. Die Pubertät war dann letztendlich die Krönung und ich der Verzweiflung nah. Wir pushten uns gegenseitig zu Höchstformen auf. Dickkopf gegen Dickkopf. Von meiner Stimmung mag ich an dieser Stelle gar nicht reden. Einen Schuldigen fand ich natürlich: Melodys Pubertät.

Als Melody kam war ich gewiss kein Hundeanfänger mehr, denn als unser erster Familienhund einzog war ich gerade mal 9 Jahre alt und als Melody zu Leroy und mir zog, da war ich 33 Jahre alt. Melody war zu diesem Zeitpunkt mein dritter eigener Hund. Natürlich ist mir bewusst, dass es auf eine Weise durchaus unbedeutend sein kann, ob man nun Hundeanfänger ist oder nicht. Schließlich ist es möglich über Jahre kontinuierlich einen Hund an der Seite zu haben, der einem auf dem Kopf herum tanzt. Klar, wenn einen das persönlich nicht stört und niemand anderes darunter leidet, ist das auch eine Möglichkeit miteinander zu leben. Für mich wäre es jedenfalls nichts.

Die Augen geöffnet hat mir, als ich mich so richtig am Boden fühlte, eine gute Hundefreundin, die mich irgendwann als wir uns zum gemeinsamen Spazierengehen trafen, fragte „merkst du eigentlich mit welcher Energie deine Hunde aus dem Auto springen!!?“. Natürlich habe ich das zu diesem Zeitpunkt in keiner Weise mehr realisiert. Für mich waren herausschießende Hunde aus dem Kofferraum sobald sich die Klappe öffnete Normalzustand. Aber als sie mir dann zeigte wie ihre Thai Ridgeback Hündin aus dem Auto ausstieg, erkannte ich, dass meine Hunde mich im Vergleich dazu regelrecht umnieteten. Ich hatte ja schon Angst, dass mir die Hunde beim Öffnen der Kofferraumklappe auf die Straße sprangen. Sylvia erzählte mir von der Hundeteamschule und verwies auf eine DVD, nach der sie arbeiten würde. Da ich sehr beeindruckt war von ihrem gezeigten Resultat, schaute ich mir diese kurze Zeit später an.

Das war der Moment an dem ich begann umzudenken.

Ich realisierte, dass ich ohne konsequentes Umdenken bei einer so pfiffigen Hündin wie Melody und einem Hans-Dampf wie Leroy besonders ruhig und überlegt vorgehen musste. Und ich stellte noch etwas viel Wichtigeres fest. Das Problem waren nicht die Hunde, sondern ich selbst. Ich selbst stand mir im Weg (und stehe es oftmals heute noch). Meine Hunde ruhig aus dem Auto oder aus der Haustür zu führen, um einen ruhigen Spaziergang zu erleben, ist mir nur möglich, wenn ich bei mir bin, in der Gegenwart. Meine glorreiche Idee den beiden Ruhe vorzuspielen, weil es eben schneller geht als an sich selbst zu arbeiten, ging kurze Zeit später auch komplett in die Hose.

Hunde haben eben ein überaus perfektes Radarsystem Schauspielerei aufzudecken.

So machte ich die Erfahrung, dass es mir kaum möglich war abzuschalten. Jede Kleinigkeit von der Arbeit nahm ich mit nach Hause, um es dort noch einmal gründlich zu analysieren. Prinzipiell stellte ich ja sowieso fest, dass ich der Grübler vor dem Herrn war. Ich glaube bevor irgendwer anders überhaupt begonnen hatte nachzudenken, hatte ich in meinem Kopf schon eine ellenlange 1A Analyse angefertigt und bewertet. Klar, wer außer mir, sollte die Außenwelt besser bewerten können. Und wie das so ist mit schönen Gewohnheiten kleben die an einem wie Kaugummi und so war es kaum verwunderlich, dass ich diese Analysen auch auf meinen Spaziergängen weiterführte. Das ging dann folgendermaßen:

  • Hund auf 1km Entfernung
  • Grübeln
  • So tun als würde es mir nichts ausmachen
  • Grübeln
  • Wie peinlich, wenn meine Hunde gleich nicht gut Bei Fuß laufen
  • Grübeln
  • Rüde oder Hündin?
  • Analyse beendet
  • Mein Ergebnis: negativ, wird nicht gutgehen
  • Resultat: bin verkrampft, Hundebegegnung verlief solala
  • Grübeln
  • Was denkt nun bloß der andere Hundehalter!!?

Zu dem stressigen Büroalltag und meinen beiden Ausbildungen war ich ganz nebenbei auch noch Grübel-Profi und wusste ganz genau wie ich mir den ganzen lieben langen Tag UN-BEWUSST Stress machen konnte und durch meine kleine Melody wurde mir das nun immer BE-WUSSTER auf welchem Trip ich da so war. Melody spiegelte mich nicht nur, sie schlug mir den Spiegel förmlich in die Fresse. Bei Leroy fiel das nicht so auf. Er ist zwar ein Hans-Dampf, aber ein sehr sensibler Hund, der nicht nur außerordentlich tiefgründig meine Stimmungen spürt, sondern sich auch schnell beeindrucken und lenken lässt. Diese Charaktereigenschaft macht es nicht einfacher. Dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.

Umso mehr ich mich auf die Arbeitsweise der Hundeteamschule einließ, desto klarer wurde mir meine Lebenssituation und ich begann aktiv an mir zu arbeiten und nicht nur mehr an den Hunden. Ich habe meine Einstellung geändert.

  • Früher MUSSTE ich häufig noch mal eben mit den Hunden raus
  • Heute DARF ich mir die Zeit nehmen einen entspannten Spaziergang zu erleben
  • Früher MUSSTEN die Hunde täglich ausgepowert werden
  • Heute DÜRFEN wir einfach auch mal nichts tun und genießen es

Fällt euch etwas auf? Der ganze Stress, den ich mir selbst auferlegt habe, verringert sich so schlagartig. Mittlerweile habe ich durch einen Buchtipp, der mir persönlich sehr viel hilft, auch gelernt (und lerne noch) weniger nachzudenken. Es macht das Leben schlichtweg leichter und das Zusammenleben mit meinen Hunden allemal.

Das Buch, welches ich meine, ist übrigens von Byron Katie und heißt „The Work“. Ich werde es an einer anderen Stelle noch einmal ausführlich vorstellen. Nur kurz dazu: Byron Katie litt Jahre lang an schwersten Depressionen, die sie ans Bett fesselten. Durch ihr „The Work“ schaffte sie es dem Teufelskreis zu entkommen. „Lernen seine Gedanken zu hinterfragen“ – so würde ich ihre Methode zusammenfassen.

Das waren meine Gedanken zum Thema „wenn ein Hund ein ganzes Leben verändert“. Ich bin gespannt, ob ihr auch Ähnliches zu berichten habt.

Annabelle mit Leroy und Melody

 

 

 

 

Basteln mit Frauchen – Weihnachtsbaum zum aufhängen

Nur noch wenige Tage, dann ist auch schon wieder Weihnachten. Frauchen und ich mögen gerne die Vorweihnachtszeit. Wie ist es mit euch? Wir basteln in dieser Zeit und kommen zur Ruhe. Hektik mag ich gar nicht, denn wie ihr bereits aus meiner Vorstellung wisst, habe ich viel in meinem Leben erlebt was mich noch immer in manchen Situationen unsicher sein lässt. Daher genieße ich es umso mehr, wenn Frauchen Ruhe ausstrahlt und ich einfach nur bei ihr sein kann.

Habt ihr es auch gerne schön weihnachtlich in eurem Zuhause? Habt ihr zufällig noch ein paar Zweige von eurem Tannenbaum übrig? Seid ihr neugierig wie ihr einen Weihnachtsbaum an die Wand hängt? Dann seid ihr hier genau richtig. Frauchen und ich zeigen euch wie ihr euren fliegenden Weihnachtsbaum kreiert.

Ihr benötigt dazu folgende Materialien:

  • Tannenzweige
  • Bambusstäbe oder ähnliche Stöcke (3x lang, 2 bis 5x kurz)
  • Basteldraht oder Paketschnur
  • (Rosen)Schere
  • Deko für den Baum

Das Schöne an diesem Basteltipp ist, dass ihr eure Weihnachtsdekoration ganz nach euren Wünschen anfertigen könnt.  Daher haben wir euch auch bewusst keine Längenangaben gemacht zu den Hölzern für das Gerüst an welchem die Tannenzweige mit Draht oder Schnur befestigt werden. Nehmt einfach das, was ihr gerade zur Hand habt oder am einfachsten besorgen könnt.

TIPP: Euer erster Schritt sollte sein euch alle benötigten Materialen zusammen zu legen. Das hat den Vorteil, dass ihr in Ruhe arbeiten könnt ohne Unterbrechung. Damit ihr nachher weniger Staubsaugen müsst, geben wir euch den Tipp dort wo ihr basteln wollt eine Decke drunter zu legen. Das erleichtert zusätzliche Reinigungsarbeiten enorm.

 

Wenn ihr euch alles zusammen gelegt habt, dann nehmt ihr euch die zwei längsten Hölzer und kürzt sie so, dass sie beide gleich lang sind. Diese nehmt ihr dann für die beiden äußeren Seiten des Weihnachtsbaumes. Siehe nächstes Bild.

 

Die drei Hölzer bilden also ein Dreieck.

Wählt dann den dritten langen Stab und passt ihn so der Länge an, dass dieser den „Boden“ des Baumes bildet. Die jeweiligen Spitzen befestigt ihr mit Draht oder Schnur. Die kurzen Hölzer legt ihr so, dass sie das Tannenbaumgerüst stabilisieren. Ihr könnt das ganz nach euren Wünschen machen.

Tipp:
Umso mehr Tannengrün ihr später befestigen wollt, desto stabiler sollte die Basis sein an der alles befestigt wird. Ihr könntet auch einen weiteren langen Stab befestigen, der die Längsachse bildet.

Nun dreht das Gerüst ein Mal um und befestigt an der Spitze eine kleine Öse aus Draht, damit ihr den Weihnachtsbaum später aufhängen könnt und dreht ihn wieder auf die Vorderseite.

Dann geht es daran einzelne Tannenzweige an den Bambusstäben oder Hölzern mit Draht oder Schnur zu befestigen. Beginnt damit am besten oben an der Spitze.

Tipp: Sollte es Probleme dabei geben, dass es nicht wie ein Tannenbaum aussieht, könnt ihr zum Schluss auch mit einer Rosenschere die Seitenzweige nachschneiden.


Wenn euer Tannenbaum dann das gewünschte Aussehen hat, könnt ihr damit beginnen diesen zu schmücken. Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Tipp: Befestigt den Schmuck mit dunkelgrünem Garn. So bleibt alles an eurem Baum, egal ob jemand den Baum streift oder ein Sturm aufzieht.

Wir wünschen euch viel Spaß dabei BEWUSST die Hektik aus eurer Vorweihnachtszeit zu verbannen und euch eine BESINNLICHE Zeit zu machen.

Falls euch etwas unklar ist, könnt ihr uns gerne kontaktieren. Mailt uns gerne eure gebastelten Weihnachtsbäume.
Annabelle mit Leroy und Melody

Wichteln mit den Pitzis

wichteln_2016_01Liebe Hundekumpels, Frauchen und Herrchen, sowie alle, die es lieben, anderen eine Freude zu bereiten. Es ist Ende November und es dauert nicht mehr lange, dann ist auch schon Weihnachten und das Christkind kommt.
Gerade die Weihnachtszeit sollte eine besinnliche Zeit sein und daher dachten wir uns, dass wir ein Weihnachtswichteln ins Leben rufen, das sowohl uns, denen es im Kreise der eigenen Familie und Freunden gut geht, als auch denen, die beispielsweise alleine sind oder noch sehnsüchtig auf ihre eigene Familie warten, eine Freude bereiten wird. Wir wollen daher auch die noch unvermittelten Pitzikinder in unsere kleine Wichtelrunde aufnehmen und natürlich darf auch sonst jeder mitmachen, der gerne wichtelt.

Weiß jemand von euch nicht was Wichteln ist? Wichteln ist ein meist vorweihnachtlicher Brauch. Dabei wird durch zufällige Auswahl für jeden Teilnehmer ein anderer Teilnehmer bestimmt, von dem er dann beschenkt wird.

Zu den Formalitäten:
Wir benötigen für die Teilnahme ein paar Informationen von Euch und/oder Euren Hunden! Damit möglichst viele mitmachen, haben wir uns für zwei Optionen entschieden:

a) Ihr entscheidet euch für die normale Version des Wichtelns, d.h. ihr sendet uns alle Daten von euch und es wird euch ein Wichtelpartner zugelost, den ihr beschenkt und der euch beschenkt. In unserer Email am 04.12.2016 nennen wir euch dann die Wünsche eures Wichtelpartners (Hund und Halter). Zusätzlich dazu erhaltet ihr den Wunschzettel eines Pitzikindes. Das Geschenk versendet ihr dann zum festgelegten Datum an den Verein Pit Staff in Köln.

Die Informationen, die wir von euch benötigen sind dann folgende:

  • Euren Namen und den Namen eures Hundes
  • wenn ihr mögt Eure Facebook-Seite
  • Adresse & Land (bitte die Information, ob ihr auch außerhalb Deutschland versendet)
  • Dinge, die ihr mögt (2- als auch 4-Beiner)
  • Dinge, die ihr nicht mögt/vertragt, mögliche Allergien (auch für beide)
  • Rasse oder Mix des Hundes (= Größe/Gewicht)

b) Ihr könnt euch aber auch für folgende Option entscheiden, bei der euch lediglich das zu beschenkende Pitzikind und sein Wunschzettel zugelost wird. Entscheidet ihr euch für diese Version, benötigen wir keine weiteren Daten von euch. Dann erhaltet ihr von uns am 04.12.2016 den Hund genannt, den ihr bewichtelt. Logischerweise erhaltet ihr dann selbst kein Geschenk. Eure Adresse und weitere Angaben benötigen wir dann nicht von euch.

Wichtige Zusatzinformationen:

  • Ausschließlich euer Wichtelpartner erhält eure Adresse
  • Der Preis des Geschenkes sollte etwa 10€ betragen
  • Eure verbindliche Anmeldung sendet ihr bitte an leroyundmelody@web.de
  • Beginn Anmeldung 22.11.2016 – Ende Anmeldung 02.12.2016
  • Bekanntgabe der Wichtelpartner 04.12.2016
  • Versand der Geschenke zwischen 16. und 17.12.2016
  • Bitte seid so fair und nehmt nur teil, wenn ihr in diesem Zeitraum auch teilnehmen könnt und Zeit dazu habt.

wichteln_2016_02Zum Ende dieser Wichtelaktion würden wir uns natürlich freuen, wenn ihr uns Fotos von euren Vierbeinern und den Geschenken zukommen lasst.

Und nun wünschen wir allen viel Vorfreude auf das Wichteln.

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Produkttest: eDgar – Hundespielzeug

edgar07Wie wir euch in diesem Beitrag bereits berichteten, ist der Löwenhund eDgar von Glückshund vor einer Woche bei uns eingezogen. Um gleich zu Anfang Missverständnissen vorzubeugen. eDgar ist kein Hundewelpe, sondern ein kleiner Hund aus robustem Baumwollstoff.

Welche Qualitäten eDgar als Hundespielzeug ganz genau besitzt durften Leroy und Melody in den letzten Tage austesten.

edgar06Unser erster Eindruck von eDgar kurz nach dem Auspacken des Paketes ist äußerst positiv. Uns fällt sofort auf, dass dieses Hundespielzeug sorgfältig verarbeitet ist und sich an eDgar keine Kleinteile befinden, die von Hund (oder Kind) abgekaut werden können. eDgar ist ca. 24 cm hoch  und 36 cm lang und er ist aus einem robustem Baumwollstoff gefertigt. Befüllt ist er mit hochwertiger Füllwatte.

edgar10Ist eDgar tatsächlich ungeeignet für Zerrspiele? Wir wissen von der Beschreibung im glueckshund Shop, dass eDgar keine beißwütigen Fellnasen duldet und nicht auf Zerrspiele steht. Zusammen mit Melody, mittelgroß, 27kg schwer, habe ich daher absichtlich unter kontrollierten Bedingungen ein paar Zerrspiele durchgeführt. Unter kontrollierten Bedingungen verstehe ich, dass ich selbstverständlich Melody nicht habe an den Ohren oder Schwanz wie wild habe ziehen lassen.
Unser erstes Zwischenergebnis: eDgar hat unsere Spiele ohne Blessuren überstanden. Die Nähte sind allesamt gut vernäht und der verwendete Baumwollstoff ist tatsächlich robust. Unser erster positiver Eindruck ist auf jeden Fall bestätigt worden.

edgar09Lässt sich eDgar minutenlang einschleimen? Behält er dabei seine Form? Für diesen Test kam mir Melodys Hobby sehr gelegen. Melody liebt es nicht nur Decken durch die Wohnung zu tragen, sondern sie liebt es auch auf diesen stundenlang herum zu knabbern und ein zu sabbern. Also habe ich ihr eDgar für ca. 45 Minuten überlassen und sie sollte  mit ihren Zähnen und somit kauenden Bewegungen auf ihn einwirken. Für mich war dabei besonders interessant, dass sie eDgar dabei tatsächlich in alle nur denkbaren Positionen faltete und sich das nicht negativ auf seine Form auswirkte. eDgar kehrte immer wieder in seine eigentliche Hundeform zurück.
Unser zweites Zwischenergebnis: Knabbernde und sabbernde Hundekiefer machen eDgar nichts aus, auch nicht wenn er dabei wild verbogen wird. Er kehrt immer wieder in seine Form zurück.

edgar08Unser Fazit: Der Stoffhund eDgar ist ein robustes Hundespielzeug, der sogar kontrollierte Zerrspiele zwischen Hund und Halter toleriert. Von wilden Zerrspielen rate ich allerdings ab, denn dafür ist er nicht ausgelegt.

Hat eDgar Schwachstellen?
Als einzige Schwachstelle sehe ich die Nähte an. Wenn ein Hund unbeaufsichtigt es darauf anlegt sich an diesen zu betätigen, werden diese sicherlich nach einiger Zeit nachgeben. Meine persönliche Meinung dazu ist aber auch ganz klar, dass man keinen Hund unbeaufsichtigt mit einem Hundespielzeug allein lassen sollte.

Für wen ist eDgar als Hundespielzeug geeignet?
Alle Hunde, die gerne auf Decken kauen oder apportieren, finden in eDgar ein tolles Spielzeug. Hundehalter, die kontrolliert mit ihren Hunden spielen können, können hier sicherlich auch bedenkenlos zugreifen.

edgar115 extra Sterne bekommt Stoffhund eDgar  auf jeden Fall für sein individuelles Aussehen. Ich kann mir vorstellen, dass er auch für individuelle Hundehalter als tolles Dekoelement in der Wohnung eine gute Figur macht.

Zu beziehen ist eDgar über den Shop von Glückshund für 21,21€.

 

Unser neues Familienmitglied eDgar zieht ein

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Geplant war für mich so schnell sicherlich kein dritter Hund. Aber manchmal ist es so, dass man sich schneller verliebt als man denken kann und dann setzt der Verstand für einen kurzen Moment aus. Tja, nun hat sich also unser Rudel vergrößert. Edgar ist ein kleiner Löwenhund und leider einseitig blind. 

Aber er hat trotzdem unser Herz im Sturm erobert. Besonders Melody, die alte Obermutti, liebt den Kleinen heiß und innig. Ich denke, es ist sowieso das Beste für den Kleinen, wenn man ihn trotz seiner Behinderung ganz normal behandelt und erzieht. Melody hat ihm auch schon ein paar kleine Lektionen erteilt, da Edgar in ihren Augen wohl ziemlich viel Blödsinn macht und unerzogen ist. Aber was erwartet man von so einem kleinen Hund auch. Melody ist in allem was sie macht für eine 2jährige Hündin sehr souverän. Besonders beeindruckt hat mich die Reaktion von Melody als sie Edgar ihre Pfote ganz klar auf den Körper gelegt hat. Das war in diesem Moment eine ganz klare Ansage und Edgar hat sich keinen Millimeter bewegt. Natürlich habe ich immer ein Auge auf die beiden. Schließlich bin ich ja auch letztendlich für den Kleinen verantwortlich.

Leroy ist Edgar gegenüber noch sehr zurückhaltend. Edgar  ist ihm noch sehr suspekt. Sicherlich ist es auch der fremde Geruch, der Leroy irritiert. Wer weiß was er da wieder alles an Informationen herausgelesen hat. Als Mantrailer ist er auch sehr penibel. Leroy hat den Kleinen eins, zwei Mal beschnüffelt und das war es erstmal. Da Leroy aber immer sehr vorsichtig ist bei allem Neuen, bin ich auch da guter Dinge. Ich bin sehr gespannt wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickeln wird und ob die beiden Männer am Ende genau so dicke Freunde sein werden wie Melody und Edgar. Edgar hat in seinem Leben aber auch schon viel erlebt. Vielleicht ist es das, was er Leroy zu erzählen hat. In seinem kurzen Leben hat Edgar nämlich schon, wenn ich es vom Pflegefrauchen richtig verstanden habe, Stuttgart und Berlin kennen gelernt und das ist ja auch ganz schön viel für so einen kleinen Hund.

Was mir ein wenig Magenschmerzen bereitet, ist die Tatsache, dass das letzte Frauchen von Edgar erwähnt hat, dass er in so jungen Jahren schon „2.Chef im Haus der Struppibande sei“, so wie sie es süß formulierte und er sei ein „Glückshund“. Da kann man ja bekanntlich unterschiedlicher Meinungen sein. Was ich jedoch total gut finde und mir auch sehr gelegen kommt, ist, dass er wohl roh ernährt wurde und Fleisch liebt. Einzig Kaninchen mag er wohl nicht roh. Aber solche Mäkeleien kenne ich ja schon von Leroy. Das ist für mich nichts Neues.

Ach, übrigens suchen noch einige von eDgars Geschwistern ein neues Zuhause. Schaut mal bei Glückshund vorbei.

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Darf ich eDgar behalten?

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Du riechst aber gut

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Pfote drauf

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eDgar

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eDgar gehört nun mir.

Spenden – Fluch oder Segen?

Könnt ihr euch vorstellen, dass es Menschen gibt, die Gegenstände spenden, die eher auf den Sperrmüll oder normalen Haushaltsmüll gehören? Oder Spender, die ihrem Ärger darüber Luft machen, dass nicht jede Spende vor Ort abgeholt wird? Ich weiß, das mag sich niemand vorstellen, aber es kommt tatsächlich vor.

Ich möchte im Folgenden einen kleinen Einblick in dieses Thema gewähren.

Tierschutz war für mich schon von klein auf ein wichtiges Thema. Es hat damit begonnen, dass ich von mir privat aussortierte Decken, Handtücher und Hunde- bzw. Katzenzubehör an private Katzennotstellen spendete oder aber an Tierheime. Mit den Jahren hat es sich so entwickelt, dass ich meistens für die Heime spende aus denen meine aktuellen Tiere stammen. Momentan sind das das Tierheim Berlin und der TS Pitbull, Stafford und Co e.V. in Köln . Nach Berlin versende ich in unregelmäßigen Abständen Pakete mit diversen Sachspenden und nach Köln fahren wir regelmäßig mit unserem Firmensprinter.

Beide Vereine finanzieren sich übrigens ausschließlich über Spenden! Tatkräftige Helfer werden daher immer gesucht.

Aus den rein privaten Spenden entwickelte sich mehr und mehr eine kleine private Initiative. Ich fragte bei Verwandten und im Freundes- und Bekanntenkreis nach. Danach weitete ich diesen Radius aus, denn ich wollte so noch mehr Menschen erreichen. Ich kam mit immer mehr Menschen in Kontakt, die teils säckeweise durch Wohnungswechsel oder Neukauf Sachspenden abzugeben hatten.

Ich möchte deutlich machen, dass die meisten Spender wirklich fair sind (an dieser Stelle ein dickes fettes Lob an euch!!), aber es gibt auch die so genannten schwarzen Schafe unter den Spendern. In solchen Fällen habe ich auch schon zwischen den Handtüchern andere Artikel gefunden, die ich aussortieren und wegwerfen konnte, wie bspw. alte Elektrogeräte. Es gibt auch die Fälle in denen zwischen Spannbettlaken und Co Unterwäsche zu finden ist. Die eine oder andere Anekdote scheint zum schmunzeln zu sein, doch wird oft vergessen welcher Zeitaufwand dahinter steckt sich jede einzelne Spende anzusehen und zu sortieren. Das gilt für den Spendensammler genau so wie für das Tierheimpersonal.

Ich möchte an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass ich gerne einen Teil meiner privaten Zeit dazu nutze um Spendenaktionen zu realisieren, aber manchmal mache ich mir schon den einen oder anderen Gedanken, was in einem Menschen vorgeht, der seinen Frust darüber deutlich zum Ausdruck bringt, dass seine Spende nicht abgeholt werden kann.

Ein Aspekt, der ebenso nicht unerwähnt bleiben kann, ist die Tatsache, dass grundsätzlich nicht jede Spende, so lieb sie auch gemeint ist, benötigt wird. Hier fallen mir spontan Sofas, Sessel, Teppiche ein, die entweder zu groß sind oder auch schon so große Löcher besitzen, dass sie ungeeignet sind.

Jeder sollte sich ein mal verdeutlichen was das für die Tierheime bedeutet Spenden zu erhalten, die nicht verwendbar sind. Diese Sachspenden stellen den ohnehin meistens doch engen Platz zu und die Tierheimmitarbeiter und Ehrenamtlichen müssen im schlimmsten Fall diese Sachspenden zur Deponie fahren. Das ist zeitlich nicht zu gewährleisten neben dem Tierheimalltag.

Da ich den Fluch und Segen von Spenden mit erlebe, gebe ich euch im Folgenden Stichpunkte an die Hand, damit ihr guten Gewissens spenden könnt:
– Erkundigt euch beim Tierheim eurer Wahl, ob eure Spende aktuell benötigt wird.
– Sprecht mit dem Tierheim einen Anlieferungstag ab. Bedenkt, dass an manchen Tagen das Tierheim geschlossen oder unterbesetzt ist.
 Alternativen zu Sachspenden:
– Spendet eure Freizeit und werdet vor Ort aktiv.
– Spendet eure Muskel- und Tatkraft und helft Spenden zu verbauen. Gelagerte Spenden, die erst noch verbaut werden müssen nehmen wertvollen Platz weg oder sind schlichtweg nutzlos.
– Spendet monatlich einen kleinen Betrag, denn auch 1 Euro hilft mehr als keine Spende.

Ihr seid euch noch immer nicht sicher, ob ihr spenden wollt?
Dann gebe ich euch den Tipp einfach mal nach Absprache euch einen Einblick in den Tierheimalltag geben zu lassen. Schaut euch mal an oder lasst euch berichten wie viel Kraft und Zeit es allein in Anspruch nimmt die Zwinger sauber zu halten, mit den Hunden spazieren zu gehen, sie zu füttern, mit Medikamenten zu versorgen. Schaut euch an, ob ihr hinter diesem Tierheim steht und euch gefällt wie sie die Tiere umsorgen.
herzWenn ihr diese Frage mit JA beantworten könnt, was hält euch dann davon ab aktiv zu werden? Ausreden gibt es nicht. Einen Weg um zu helfen gibt es immer. Und es gibt einem ein viel wärmeres Herzgefühl als ein „gefällt mir“ auf Facebook oder leere Worte.